Feat. Tiken Jah Fakoly, Wolfgang Niedecken, Mike Herting, Élida Almeida, Marcus Schinkel, Carlou D., Issa Sow, Pape Samory Seck, Melane Mosaic Project feat. Melane Nkounkolo, Mariama Jalloh, Maude & Omar Jatta
Am 1. Juni 2026 feiert das Over-the-Border Festival sein zehnjähriges Bestehen mit einem außergewöhnlichen Konzertabend in der Kölner Philharmonie. Nach über 800 auftretenden Künstler:innen aus 49 Ländern und mehr als 45.000 Besucher:innen in den letzten neun Jahren steht dieser Abend ganz im Zeichen eines musikalischen Dialogs zwischen Sahel und Rhein.
Mit Tiken Jah Fakoly wird einer der bedeutendsten und international renommiertesten Künstler Afrikas Teil dieses besonderen Konzertabends sein. Der vielfach ausgezeichnete Reggae-Musiker aus der Elfenbeinküste gilt weltweit als prägende Stimme des afrikanischen Reggae und ist bekannt für seine kraftvollen Live-Auftritte, seine gesellschaftspolitischen Botschaften und seine enorme Bühnenpräsenz. Mit Gold-Auszeichnungen, internationalen Preisen und Auftritten auf den großen Festivals dieser Welt zählt er seit Jahren zu den wichtigsten Künstlern des Kontinents.
An seiner Seite wirken weitere Musiker:innen aus Westafrika und dem Rheinland mit, darunter die kapverdische Sängerin Élida Almeida, deren Stimme zwischen Tradition und Moderne leuchtet. Auch die Afro-Vokalformation rund um Melane Nkounkolo erweitert diesen Austausch und verweben afrikanische und europäische Klangfarben zu einem rein akustischen Programm, das von Mike Herting, Pape Samory Seck und Marcus Schinkel musikalisch gestaltet wird.
Als Local Ambassador konnte Wolfgang Niedecken gewonnen werden. Der legendäre Frontmann von BAP und kulturelle Identifikationsfigur Kölns verbindet seine künstlerische Arbeit seit Jahrzehnten mit sozialem Engagement und macht damit seinen Einsatz für globale Solidarität und kulturellen Dialog sichtbar.
Gemeinsam mit den beteiligten Musiker:innen wird Wolfgang Niedecken mehrere Stücke interpretieren und damit einen hörbaren Brückenschlag zwischen den Geschichten, Landschaften und Erfahrungen von Rhein und Sahel setzen.
Der Abend nutzt die Kraft der Musik, um Themen wie Landwandel, Resilienz, Migration und globale Verbundenheit spürbar zu machen. In der Begegnung der Klangwelten entsteht ein Raum, der gleichermaßen feiern, verbinden und berühren möchte — ein Abend, der Horizonte öffnet und neue Perspektiven hörbar werden lässt.
Im Zuge dieser Besetzungsänderung wird die Formation JERI JERI feat. Baaba Maal aus produktionstechnischen Gründen leider nicht Teil des Abends sein können. Das Festival bedauert dies sehr und hofft, die Künstler zu einem späteren Zeitpunkt begrüßen zu dürfen.
Die finale Besetzung des Abends befindet sich derzeit noch in Abstimmung und hält weitere Überraschungen bereit. Weitere Informationen hierzu werden in Kürze auf der Homepage bekanntgegeben.